Therapien

Sehr gerne arbeite ich mit klassischen Mitteln, die es ermöglichen, in jedes Behandlungsschema mit einzufließen.

Das Gesamtbild einer Krankheit, z. B. eines Ernährungs- oder Haltungsfehlers, chronische Problematiken, ist maßgeblich zu erkennen und hierfür die Analyse aus der ganzheitlichen Sicht zu stellen.

Ebenso fließt das Konstitutionsmittel meist mit in die Behandlung mit ein. Die Möglichkeiten der Homöopathie sind sehr weitreichend. Da das Tier kein verbales Feedback geben kann, ist es für mich immer wieder eine Bestätigung der Mittel, wenn eine positive Veränderung sichtbar ist.

Da nicht nur ausschließlich die Symptomatik einer Krankheit ausschlaggebend ist, bedarf die Untersuchung meist etwas länger. Ein kurzer akuter Krankheitsverlauf kann mit Homöopathie zu einer schnellen Wirkung führen, ebenso aber auch bei chronisch länger zurückliegenden Krankheiten helfen, die Heilung zu ermöglichen.

Vereinbaren Sie bitte einen Termin, damit die passenden homöopathischen Mittel auf Ihren Hund abgestimmt werden können.

"Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen"

Dieser Spruch hat seine Berechtigung. Ich arbeite in diesem Bereich in Kooperation mit einer sehr erfahrenen Kräuterexpertin. Sie bringt aus mehreren Generationen eine sehr große Erfahrung im Bereich der Kräuterkunde mit.

Gerade bei Bronchialproblemen, Sommerekzem, Pilzerkrankungen oder Augenentzündungen haben die Kräuter Ihre Wirksamkeit.

Die Wirkstoffe der Pflanzen in getrocknetem oder als Tee gekochten Zustand wirken gezielt und schonend.

Vereinbaren Sie bitte einen Termin!

Die Moxibustion hat einen Japanischen Ursprung der vor über 4000 Jahren angewendet wurde.

Die Moxa besteht aus dem Beifußkraut in dem verschiedene Wirkstoffe, z. B. Cholin, Thujaöl und ätherische Öle enthalten sind. Die Moxibustion kann unabhängig von der Nadelung erfolgen, bei der man exakt den Nervenmeridian treffen muss. Für mich ist die Moxa-Therapie die erstklassige Alternativbehandlung, weil die 3 Komponeten: Wirkstoff, Hitze und Akupuntur in gemeinsamer Funktion bei Tieren wesentlich einfacher und effektiver anzuwenden ist. Mit der Moxa-Zigarre werden Verspannungen und Blockaden gelöst und über diese 3 Komponenten der Moxabehandlung auch die Organe angeregt.

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und wirkungsvoll, bei Pferd, Hund und Rind.

Erst in den letzten Jahren ist die Blutegeltherapie wieder populär geworden.

Nicht das Blutsaugen ist relevant, sondern der Speichel, der beim Biss des Blutegels in den Körper des Patienten gelangt, ist die Heilmethode.

Nach dem heutigem Stand der Forschungen sind bis zu 18 Wirkkomponenten im Blutegelspeichel - dem sogegenannten „Salvia“ - gefunden worden. Die Wirkstoffe der Salvia sind entzündungs- und gerinnungshemmend. Direkt eingesetzt am Krankheitspunkt, wirkt der Egel wie eine biologische Apotheke.

Die beiden Anwendungsbereiche wende ich sehr gerne an um beim Tier Blockaden zu lösen. Über die Meridiane und den Fingerdruck werden diese stimuliert, und die Lebensenergie (Qi) wird angeregt.

Die 12 Hauptmeridiane sind jeweils einem Organ zugeordnet und sorgen bei einem gesunden Organismus für den ungehinderten Fluss der Lebensenergie (Qi).

Dies kann speziell bei Tieren, die anfällig für wiederkehrende Krankheiten und Beschwerden prophylaktisch angewendet werden.

Das Hauptziel ist Krankheiten vorzubeugen. Unter anderem hat die Akupressur und Massage Einfluss auf das allgemeine Wohlbefinden des Tieres, es sorgt für Entspannung und Ausgeglichenheit.

Diese Anwendungen passen oft sehr gut ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung.

  • Muskelverspannungen
  • Verspannungen aufgrund starker Rossigkeit
  • Verdauungsprobleme
  • Stress, Unruhe
  • Atemwegsprobleme

Ich vertrete wie bei allen Tierarten die artgerechte Ernährung. Das heißt, jedes Tier hat aufgrund der Nahrungskettenregelung eine Aufgabe des natürlichen Gleichgewichtes. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit dem Ernährungsthema. Bei meinen eigenen Tieren, ob Nager, Katze, Hund oder Pferd bin ich zurückgekommen auf die natürliche Ernährung, so wie sich die Tiere in freier Wildbahn ernähren. Die Entwicklung und der heutige Trend der modernen Ernährung lässt dem Tier keine Wahl als sich dem auszusetzen, was wir ihm füttern. So sind oft Stoffwechselerkrankungen und Mangelernährung die Folge.

Meiner Ansicht nach können wir die Entwicklung der Zeit nicht rückgängig machen. Industrielles Futter hat ebenso seine Berechtigung. Ergänzend zur artgerechten Ernährung ist die industrielle Ernährung auch heute beim Tier nicht auszuschließen. Ich sehe industrielles Futter als Ergänzung, nicht als Hauptfuttermittel. Künstliche Lebensmittelzusätze und Abfallprodukte in vielen Industriefuttern machen es dem Tier nicht möglich die wichtigen Nährstoffe aufzunehmen.

Es ist einfacher und kostengünstiger zur artgerechten Ernährung umzusteigen, wenn das Tier gesund ist, schließe ich auf lange Sicht Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Diabetes. Zahnprobleme, Allergien, Verdauungsprobleme, Koliken und Verhaltensprobleme aus.